{"id":757,"date":"2024-03-07T10:41:47","date_gmt":"2024-03-07T10:41:47","guid":{"rendered":"https:\/\/jennifer-sonntag.de\/?page_id=757"},"modified":"2024-03-07T10:41:47","modified_gmt":"2024-03-07T10:41:47","slug":"in-den-adern-lava-ich-will-spueren-dass-ich-da-war","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jennifer-sonntag.de\/index.php\/einblicke\/in-den-adern-lava-ich-will-spueren-dass-ich-da-war\/","title":{"rendered":"&#8222;In den Adern Lava, ich will sp\u00fcren, dass ich da war!&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">(Casper)<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich war junge Punkerin und gerade dabei zu erblinden. Da ich sehr schlecht sehen konnte, k\u00e4mpfte ich mich bei geliebten Konzerten immer ziemlich weit nach vorn, um die B\u00fchne besser erkennen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr ein sehbehindertes M\u00e4dchen war das gerade auf Punk-Konzerten heikel. Ich tanzte nicht nur den \u201eTr\u00fcmmertango\u201c in Abrissh\u00e4usern, sondern ging auch zu Auftritten bekannterer Bands in gro\u00dfe Locations. Bei \u201eDen toten Hosen\u201c hatten mich ein paar Typen so heftig angepogt, dass ich als junges d\u00fcrres Ding nicht standhalten konnte. Einer sprang mir pl\u00f6tzlich auf den R\u00fccken. Ich hatte meine Freundin l\u00e4ngst verloren, alle schlugen und traten wild um sich, ich konnte mich nicht mehr freih\u00fcpfen und weil ich so wenig sah, kam ich aus diesem Szenario einfach nicht heraus. Es riss mich nach unten, das war wie Ertrinken. Die \u201eungeschriebenen Regeln\u201c des Moshpits, sich gegenseitig vom Boden aufzuhelfen, hatten diese Jungs damals wohl noch nicht so gut drauf. Irgendwann klammerte ich dann an einem Absperrzaun und hatte vor Luftnot ziemlich zu k\u00e4mpfen. Kurz darauf h\u00f6rte ich, dass ein M\u00e4dchen bei einem Hosen-Konzert in den Massen zu Tode gekommen war. Ich konnte mir pl\u00f6tzlich gut vorstellen, wie das im Geschubse und Gedr\u00e4nge passieren kann und habe heute noch manchmal Angst vor Kontrollverlust bei Konzerten. Das liegt sicher auch daran, dass ich inzwischen v\u00f6llig erblindet bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich stehe ich total drauf, wenn die Leute zur Musik ausrasten, solange man aufeinander achtet und niemand zertrampelt wird. Ich erlebte auch oft Solidarit\u00e4t. Bei einem anderen Konzert tippte mir ein M\u00e4dchen immer wieder auf die Schulter, weil sie sah, dass ich gleich ohnm\u00e4chtig werden w\u00fcrde. Das ist dann auch passiert. Man reichte mich recht fix \u00fcber die K\u00f6pfe der Fans zu den Sanis durch, woran ich mich aber nicht erinnern kann. Als ich wieder zu mir kam, durfte ich zwar nicht zur\u00fcck in die Massen, aber an der Seite einer wirklich f\u00fcrsorglichen Sanit\u00e4terin hatte ich einen echt guten Blick auf die B\u00fchne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Problem war manchmal der Hin- und R\u00fcckweg, denn im Dunkeln als offensichtliche Punkerin in einer Stadt unterwegs zu sein, in der es auch Nazis gab, das war schon ohne Sehbehinderung gewagt. Ich konnte im Dunkeln besonders schlecht sehen und besonders schlecht weglaufen. Heute mache ich mich stark f\u00fcr Awareness-Initiativen und finde es wichtig, dass die Teams neben Sexismus und Rassismus auch f\u00fcr das Thema Behinderung und Ableismus geschult sind. Es ist gro\u00dfartig, dass es f\u00fcr uns Menschen mit Behinderung inzwischen mehr Sensibilit\u00e4t gibt und man davon ausgeht, dass auch wir im Nachtleben stattfinden. So durfte ich mich mit Inhalten dieses Beitrages auch als Autorin an einem Leipziger Awareness-Zine, einer Publikation zur Bewusstseinsbildung, beteiligen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich von der Punk- in die Gothic-Szene \u00fcberglitt, verschlechterte sich mein Sehverm\u00f6gen zunehmend. Ich liebte Konzerte nach wie vor, litt aber gerade am Anfang meiner Erblindung sehr darunter, das B\u00fchnengeschehen nun nicht mehr sehen zu k\u00f6nnen. Meine anderen Sinne mussten mithelfen. \u00dcber eine Audiodeskription bei Musik-Events, wie sie heute z.B. von <a href=\"https:\/\/www.hoermal-audio.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H\u00f6rMal<\/a> angeboten wird, dachte damals noch keiner nach. Ich fuhr regelm\u00e4\u00dfig aufs Wave-Gotik-Treffen nach Leipzig, atmete den Duft der Szene ein, erkundete die M\u00e4rkte und Messen mit aufmerksamen Fingerspitzen, traf gefeierte Bands und sch\u00fcttelte ihnen die H\u00e4nde, das waren gef\u00fchlte Autogrammkarten. Als Szenemensch lernte ich im Laufe der Jahre viele Locations kennen, Musiker*innen und Bands geh\u00f6rten bald zu meinem Freundeskreis.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Mein heutiger Partner war Keyboarder meiner damaligen Lieblingsband Lament und spielte sp\u00e4ter bei Raum 41. Er zeigte meinen H\u00e4nden den B\u00fchnenaufbau, den Backstage, das Merchandise und ich erlebte das ganze lebendige Drumherum. Das Problem war nur, dass ich w\u00e4hrend der Soundchecks und Konzerte oft ohne Begleitperson blieb, weil er ja selbst auf der B\u00fchne stand, somit auch noch mit auf- und abbauen musste. Meine Freundinnen hatten oft einen anderen Musikgeschmack oder teilten generell nicht diese extreme Musikleidenschaft, andere hatte ich inzwischen schon sehr oft um Begleitung gebeten und wollte sie nicht \u00fcberstrapazieren. Freundinnen mit gravierenderen Behinderungen, die wie ich die Musik liebten, ben\u00f6tigten auf Konzerten wiederum eigene Unterst\u00fctzung und konnten mich ihrerseits nicht f\u00fchren. Je weniger ich sah, umso schlechter fand ich mich allein in den lauten Clubs zurecht. Ich erinnere mich an eine heftige Panikattacke, weil ich mich in einem f\u00fcr mich undurchschaubaren Labyrinth einer Party-Katakombe gefangen sah.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders traurig war ich, wenn ich zuhause bleiben musste, weil ich f\u00fcr den Abend keine Begleitung hatte. Mein Freund fuhr allein zu seinem Auftritt. Ich wollte so gern dabei sein und heulte Verzweiflungstr\u00e4nen, weil ich in diesen L\u00e4rmbunkern blind allein nicht mehr klarkam. Heute w\u00fcrde ich \u00fcber eine Assistenz im Freizeitbereich nachdenken, da diese Option inzwischen bekannter und etablierter ist. Oder ich w\u00fcrde mir \u00fcber \u201eInklusion muss laut sein\u201c Hilfe organisieren. Im <a href=\"https:\/\/www.i-m-l-s.com\/imls-buddie-universum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eBuddie-Versum\u201c<\/a> k\u00f6nnte ich nach einer Begleitperson f\u00fcr mich suchen. Es w\u00e4re interessant zu erleben, wie schnell man zu einem zun\u00e4chst fremden Menschen blindes Vertrauen aufbauen kann. W\u00fcrde sich ein Mann bereit erkl\u00e4ren, m\u00fcsste er mich zum Beispiel dann ja auch w\u00e4hrend des Abends zuverl\u00e4ssig Richtung Klo navigieren. W\u00e4re ihm oder mir das unangenehm?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin heute zu Konzerten und Festivals \u00fcberwiegend in meiner Region unterwegs. W\u00e4hrend der Pandemie hat mir das extrem gefehlt. Aufgrund meiner Behinderungen kann ich nicht weit reisen und Musik-Events sind so etwas wie ein Ersatzurlaub f\u00fcr mich. Mir bedeutet das die Welt. Da ich nicht nur blind bin, sondern inzwischen zus\u00e4tzlich mit einer Multisystemerkrankung lebe, kann ich oft nicht lange gehen und stehen. Ich m\u00f6chte deshalb auch f\u00fcr diese erheblichen Kombinationen an Behinderungen sensibilisieren, denn man hat uns Betroffene noch viel zu wenig auf dem Schirm.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich ben\u00f6tige bei Konzerten aufgrund meiner starken Schmerzen eine Sitzhilfe. Diese ist bei reinen Stehveranstaltungen nicht gegeben und regul\u00e4r manchmal nicht erlaubt, weil sie zur Stolperfalle oder im schlimmsten Fall zum Wurfgeschoss werden kann. Wenn auch ein Rollator im Gegensatz zu einem Klappstuhl als Hilfsmittel akzeptiert wird, ist diese Aufn\u00f6tigung f\u00fcr mich immer wieder dem\u00fctigend. Veranstaltende wollen dann dass ich aus rechtlichen Gr\u00fcnden ein Hilfsmittel benutze, was ich vollblind gar nicht steuern kann und was mir als Sitzhilfe nichts n\u00fctzt, da ich einen Stuhl mit R\u00fcckenlehne und keinen Rollator brauche. F\u00fcr eine andere Person<br>treffen wieder andere Optionen zu. Wir Menschen mit Behinderung w\u00fcnschen uns ja gerade, dass wir uns nicht stets und st\u00e4ndig zu unseren Diagnosen und Hilfsmitteln rechtfertigen m\u00fcssen und man nicht \u00fcber uns hinweg entscheidet, was f\u00fcr uns gut und richtig ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich pers\u00f6nlich habe einen Ausweis mit 100 Prozent Schwerbehinderung plus Begleitperson und diversen Merkzeichen, dazu noch eine \u00e4rztliche Bescheinigung f\u00fcr die Sitzhilfe. Dennoch geriet ich k\u00fcrzlich wieder in Rechtfertigungsn\u00f6te und in die Bittstellerinrolle, weil man mir die Sitzhilfe und den Zutritt zum Behindertenpodest nicht erlaubte. Dieses Podest sei nur f\u00fcr Menschen im Rollstuhl und kleinw\u00fcchsige Personen hie\u00df es. Oft werden auch hier Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu wenig mitgedacht und die Trib\u00fcnen sind zu klein konzipiert. Auch Menschen mit anderen relevanten Behinderungen ben\u00f6tigen diesen Schutzraum, wenn Veranstaltungen nicht bestuhlt sind. Meine Sitzhilfe wird in der pogenden Masse dann wirklich zur Sturzgefahr, weil ich zwischen den stehenden Menschen nicht gesehen werde. Was in einem kleinen Club, wo es Behindertentrib\u00fcnen oft gar nicht gibt, gerade noch akzeptabel ist, kann bei gro\u00dfen Festivals mit tausenden von Menschen wirklich gef\u00e4hrlich werden. Wenn Personen \u00fcber mich st\u00fcrzen oder rabiat ansto\u00dfen ist das auch eine Zumutung f\u00fcr meine Schmerzen, von denen ich dann noch wochenlang etwas habe. Wenn es voll ist, erkennen die Leute oft auch wenn ich stehe nicht, dass ich einen Blindenlangstock dabei habe, da aus der Menschenmenge nur die K\u00f6pfe herausragen. Bei hoher Lautst\u00e4rke ist es zus\u00e4tzlich f\u00fcr mich und meine Begleitperson schwer, den anderen klarzumachen, dass ich nicht sehen und tempor\u00e4r nicht stehen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Podest ist wirklich keine Luxusoption, die ich mir unrechtm\u00e4\u00dfig erschleichen m\u00f6chte. So gern w\u00fcrde ich wie fr\u00fcher die B\u00fchne sehen k\u00f6nnen und mit den Leuten unten zu meinen Lieblings-Acts toben und springen. Da es f\u00fcr mich sehr traurig w\u00e4re, gar nicht mehr dabei sein zu d\u00fcrfen, muss ich alternative Teilhabewege finden. Veranstaltende helfen mir sehr, wenn ich diese Chance nicht immer wieder neu erk\u00e4mpfen muss. Leider habe ich auch erlebt, dass ich mich auf Absprachen vom Vorjahr nicht verlassen kann und ich nun selbst im Freizeitbereich genau notieren muss, wer mir was wann zugesagt hat. Ich sehe es kritisch, dass Menschen mit Behinderung hier in der Bringepflicht sind, da sie gerade bei einer Kulturveranstaltung auch einfach mal entspannen und keine Diskriminierung erleben wollen. Es ist entscheidend zu respektieren, dass auch behinderte Menschen unterschiedliche Feierbed\u00fcrfnisse haben und wer lieber unten Party macht, will im Umkehrschluss nicht ungefragt aufs Podest gerollt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfreich ist auch, wenn der Veranstaltende sich bereits \u00fcber die Toiletten- und Parkplatzsituation f\u00fcr behinderte Besucher*innen Gedanken gemacht hat. Es ist wichtig, in den Standards und auch in den Sicherheitskonzepten verschiedene Behinderungen zu ber\u00fccksichtigen. Vom Ticketgesuch bis zum Konzertbesuch sind f\u00fcr behinderte G\u00e4ste oft noch viele H\u00fcrden zu nehmen. Deshalb ist es ratsam, bereits auf der Webseite ausf\u00fchrliche Informationen zur Barrierefreiheit zu hinterlegen. Feste Ansprechpersonen sind hilfreich. Diese sollten jedoch umfassend in der Thematik stecken. Wenn ich mich z.B. dieses Jahr auf die Auskunft am anderen Ende der Leitung verlassen h\u00e4tte, w\u00e4re mein Lieblings-Festival f\u00fcr mich zuk\u00fcnftig passee. Durch den Einsatz von engagierten Aktivist*innen, Initiativen und Veranstaltenden hat sich aber in der Branche auch schon viel bewegt und es gibt tolle Beispiele f\u00fcr gelebte Inklusion in der Kulturlandschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell bin ich in meinen \u00fcber 30 Jahren Konzerterfahrung auch auf viel Offenheit und Flexibilit\u00e4t getroffen und gerade in kleineren Locations fanden wir kreative L\u00f6sungen, weil sie selten von Vornherein barrierefrei angelegt waren. Ableismus habe ich manchmal erfahren, wenn andere mich bei Begr\u00fc\u00dfungen auslie\u00dfen oder mich nur ansprachen, wenn mein Partner dabei war. Hoch problematisch finde ich, wenn man sich auf Absprachen nicht verlassen kann, da Menschen mit Behinderung und Ihre Begleitpersonen extrem auf Zusagen zur Barrierefreiheit angewiesen sind. Steht z.B. in meinem Fall der versprochene Stuhl nicht bereit oder ich darf meinen doch nicht mitnehmen, ist f\u00fcr mich die Veranstaltung gelaufen und meine Begleitperson hat gegebenenfalls vergeblich f\u00fcr mich einen Tag frei genommen. Es gibt auch zahlreiche gro\u00dfe H\u00e4user und Festivals, die eng mit Expertinnen in eigener Sache zusammenarbeiten und denen es wichtig ist, ihre Angebote zur Barrierefreiheit stetig zu erweitern. Jede Location ist anders und hat ihre eigenen T\u00fccken, wie auch jede Behinderung. Aber ich wurde schon so oft mit gro\u00dfartigen Konzerten belohnt und ging am Ende inmitten der Menschen ganz in der Musik und in purem Gl\u00fcck auf. Egal ob Blond, Casper, Drangsal oder Kraftklub, letztlich stehen auch die Acts, die ich h\u00f6re, f\u00fcr Awareness bei Konzerten und Festivals und supporten keine ableistischen Haltungen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2023 bin ich f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/barrierefrei-feiern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Initiative Barrierefrei Feiern<\/a> als Expertin in eigener Sache t\u00e4tig. Wir schulen Veranstaltende von Konzerten und Festivals wohlwollend und auf Augenh\u00f6he darin, ihre Events barrierefrei mitzudenken und auszugestalten, weil wir unser kulturelles Leben lieben, weil wir leidenschaftlich gern auf Festivals feiern, weil wir noch mehr Konzerte und Clubs besuchen wollen und weil wir die kulturelle Teilhabe f\u00fcr alle fordern. Dabei sehen wir unsere Unterschiede als St\u00e4rken und unsere Bed\u00fcrfnisse als Kompetenzen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-1 wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/jennifer-sonntag.de\/index.php\/blog\/\">Zum Blog<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Casper) Ich war junge Punkerin und gerade dabei zu erblinden. Da ich sehr schlecht sehen konnte, k\u00e4mpfte ich mich bei geliebten Konzerten immer ziemlich weit nach vorn, um die B\u00fchne besser erkennen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr ein sehbehindertes M\u00e4dchen war das gerade auf Punk-Konzerten heikel. 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