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Wer bestimmt, wer eine „richtige Frau“ ist?

Jennifer Sonntag sitzt auf einer weißen Bank vor einem Schaufenster. Sie trägt ein kurzes schwarzes Kleid mit einer schwarzen Corsage. Ihr linker Arm ist mit einem langen schwarzen Handschuh bekleidet. Ihr Kinn hat sie sinnierend auf ihre rechte Hand gestützt. Sie hat die Beine übereinander geschlagen. Ihre langen schwarzen Haare trägt sie offen und mit einem schwarzen Faszinator (kleiner Hut zum in die Haare stecken) verziert.
Jennifer Sonntag auf einer Bank sitzend; Foto: Jasmin Zwick

In meiner dreiteiligen Serie für „Die Neue Norm“ erzähle ich, wie ich als blinde Frau zwischen Fremdzuschreibungen und Selbstbestimmung meinen Platz gefunden habe. Im ersten Teil gehe ich der Frage nach, wie ich mich von internalisierten Vorurteilen befreien konnte – und warum ich mich jahrelang selbst infrage stellte. Der zweite Teil dreht sich um den Helferkomplex: Warum wird mir als behinderter Frau so oft unterstellt, ich könnte in Beziehungen nur „Nehmende“ sein? Und im dritten Teil geht es um Stil, Sinnlichkeit und Rebellion: Wie ich mir meinen eigenen Ausdruck erkämpft habe – mit Lippenrot, Kunst und einer gehörigen Portion Eigensinn.

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