
Vollkommen zu Recht wollen wir Menschen mit Behinderungen nicht als dauertraurige Tröpfe wahrgenommen werden. Wenn wir für depressiv oder traumatisiert gehalten werden, nur weil wir eine Behinderung haben, fühlen sich viele von uns falsch verstanden, denn Behinderung ist zunächst kein Grund für Depressionen. Damit steigt der Druck, sich aktiv und engagiert, lebenshungrig und selbstbestimmt zu zeigen. Warum das durchaus auch problematisch sein kann, beschreibe ich im ersten Teil einer Kolumnentrilogie für „Die Neue Norm“.