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Kein Auffangnetz für Blinde – Vom Hilfesystem mit Depressionen im Stich gelassen

Ruhig und entspannt sieht es aus, wie sie vor mir in ihrem Bett liegt. Ihren Kopf mit den langen schwarzen Haaren sorgsam auf das Kissen gebettet. Mit ihrer rechten Hand, die auf ihrer Brust ruht, hat sie einen kleinen goldenen Stern umfasst, der an einem dünnen Faden hängt. Von ihm gehen beruhigende Lichtstrahlen in Gold und Grün aus, die sich schützend über ihren Schlaf spannen.
Illustration von Franziska Appel für das Buch „Seroquälmärchen“ von Jennifer Sonntag

Durch Mobbing am Arbeitsplatz entwickelte sich bei mir eine Depression. Im dritten Teil der Kolumnentriologie für „Die Neue Norm“ berichte ich von meinen Erfahrungen, mir Hilfe zu wünschen und diese nicht zu bekommen. Über die Vorgeschichte und das Tabuthema “Depression und Behinderung” habe ich in zwei vergangenen Kolumnen geschrieben: Die Erste findet man hier und die Zweite hier.

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