
In den gesamten 14 Jahren, die ich als blinde Fernsehfrau arbeitete, vermisste ich in Deutschland andere blinde Kolleg*innen, die ebenfalls in eigenen Formaten vor der Kamera arbeiteten. Mir fehlte ein Rollenmodell in der visuell geprägten Medienwelt. In der zweiten Ausgabe der Kobinet-Literaturbeilage erzähle ich, wie ich trotz meines Haderns mit dem Journalismus beim Fernsehen gelandet bin, welche Herausforderungen und Höhepunkte es gab und was ich aus dieser wertvollen Zeit mitgenommen habe.