
Wegschweigen oder Bloßstellen: Für „Die Neue Norm“ thematisiere ich als blinde Feministin den Umgang mit Menstruation.
Wegschweigen oder Bloßstellen: Für „Die Neue Norm“ thematisiere ich als blinde Feministin den Umgang mit Menstruation.
Für das Pfingstgeflüster nehme ich meine Leser*innen mit in die Welt des Wave-Gotik-Treffens (WGT) in Leipzig. Gemeinsam erleben wir die vielfältigen Eindrücke dieses einzigartigen Events und ich berichte von meiner tiefen Verbundenheit mit der Gothic-Szene, die weit über das WGT hinausgeht.
Blindheit im Fernsehen schaut man sich gern an und häufig wird sie von sehenden Darsteller*innen nachgespielt, statt behinderte Schauspieler*innen zu engagieren. Dabei mögen es behinderte Menschen nicht, wenn ihre Identität imitiert wird, da die wirklichen Lebensumstände oft deutlich verfälscht werden. Auch reicht es nicht, blinde Menschen in Talkshows mit inspirierenden Schicksals-Storys zu zeigen. Nach meiner aktiven Zeit als blinde TV-Frau ziehe ich das Fazit, dass es mehr von uns braucht, vor der Kamera und in den Redaktionen: als Schauspieler*innen, Moderator*innen oder Journalist*innen.
Meine persönliche Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Inklusion an der Schule nicht laufen sollte. Ich habe sie deshalb oft lieber nicht erzählt, um Inklusionsgegner*innen nicht in die Karten zu spielen. Heute denke ich, dass ich gerade als Befürworterin der Inklusion von meinen Erfahrungen berichten muss, damit sich aus den Fehlern von damals ableiten lässt, wie wir es heute besser machen können.
Es gibt Themen, die sorgen von sich aus eher selten für Erheiterung: Unfälle und Krankheiten, Kriege und Krisen, Verluste und Todesfälle. Dennoch haben auch schlimme Situationen komische Momente. Ich wurde als behinderte Frau oft gefragt, worüber man Witze machen darf und welche wirklich zu weit gehen.
Zum Tag des Blindenführhundes am 29. Januar erschien auf „Die Neue Norm“ meine neue Kolumne mit spannenden Einblicken über meinen Hund Paul: Wie wurde Paul ausgebildet? Was kann er und was kann er nicht? Welche Situationen sind gefährlich? Und was müssen andere Menschen im Umgang mit Blindenführhunden beachten?
Instagram und Nichtsehen widersprechen sich nicht. Die Macht von Bildern fasziniert und überrascht mich weiterhin. In meiner Kolumne für „Die Neue Norm“ beschreibe ich, wie ich Instagram wahrnehme.
Während ich in anderen Lebensbereichen ein differenziertes Klimabewusstsein ausgeprägt habe, reflektiere ich mein „Bestattungswissen“ in dieser Hinsicht weniger eifrig. Ernährung, Verpackung, Mode- und Kosmetikindustrie, Energieverbrauch und Reisen, das alles hinterfrage ich bewusst, aber wie ist es mit unserer letzten Reise? Es ist Zeit, auch dieses Thema mit Fingerspitzengefühl anzugehen.
Durch Mobbing am Arbeitsplatz entwickelte sich bei mir eine Depression. Im dritten Teil der Kolumnentriologie für „Die Neue Norm“ berichte ich von meinen Erfahrungen, mir Hilfe zu wünschen und diese nicht zu bekommen. Über die Vorgeschichte und das Tabuthema “Depression und Behinderung” habe ich in zwei vergangenen Kolumnen geschrieben: Die Erste findet man hier und die Zweite hier.
Im zweiten Teil der Kolumnentriologie für „Die Neue Norm“ berichte ich davon, wie sich meine Depression entwickelte und welche Rolle meine damalige Arbeit dabei spielte. Über das Tabuthema “Depressionen und Behinderung” habe ich bereits eine Kolumne geschrieben, die man hier findet.